ELEKTROAUTOS: ZUKUNFT ODER GEGENWART?

SO DENKT FIAT

Wir von Fiat glauben an die Zukunft des Elektroautos. Als Zwischenziel auf dem Weg zu einer Mobilität ohne Emissionen hat sich die FCA-Gruppe zur drastischen Reduktion des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge entschlossen.

Anlässlich des Genfer Autosalons 2019 präsentierte FCA daher den neuen Fiat Centoventi, ein Konzept eines elektrischen Kleinwagens, das an das Design kompakter SUVs erinnert und den Grundstein für das Auto der Zukunft legt. Ein Fahrzeug, das auf elektrische, nachhaltige und emissionsfreie Elektromobilität setzt. Das erste Merkmal ist das Fahrgestell, das bis zu vier Akkumodule aufnehmen kann. Jedes Modul verspricht bis zu 100 Kilometer Autonomie, das fünfte ist zwischen den Vorder- und Rücksitzen positioniert.

Die elektrische Zukunft der FCA liegt aber nicht nur im Fiat Centoventi, sondern vor allem im neuen Fiat 500 E-Auto. Ein Modell, das nur noch mit Batterie betrieben wird und auf die traditionellen Benzin- und Dieselmotoren verzichten wird.  

AUF DEM WEG ZUM ELEKTROAUTO

Wenn wir über Elektrofahrzeuge sprechen, sprechen wir normalerweise auch über die Zukunft. Viele Länder scheinen in der Tat zunehmend an die Vorteile dieses Autotyps zu glauben und entscheiden sich dafür, Anreizprogramme für den Kauf von Elektroautos einzuführen. Das Elektroauto ist einer der wichtigsten Trends im Automobilsektor, eine Schlüsselkomponente, die das Interesse aller auf sich zieht.

Aber was ist das Elektroauto, und warum ist es so wichtig?
Das Elektroauto ist ganz einfach ein Auto, das Elektrizität benutzt, die über entsprechende Ladestationen bezogen wird, und nicht Benzin oder andere Kraftstoffe, die normalerweise in Autos verwendet werden. Im Gegensatz zu Hybridautos haben Elektroautos lokal keine Schadstoffemissionen, ebenso wenig wie Lärmbelastung, obwohl die Hersteller verpflichtet wurden, E-Autos mit Geräuschgeneratoren auszustatten, um Fußgänger vor der Ankunft zu warnen.

Das Akronym B.E.V. wird auch zur Bezeichnung des Elektroautos verwendet. (Battery Electric Vehicle - batteriebetriebene Elektrofahrzeuge), weil die Energie für das Aufladen der Batterien durch Strom aus dem Netz oder anderen Verteilungssystemen geliefert wird. In der Tat kann das Aufladen über öffentlich zugängliche Ladesäulen oder über private Lademöglichkeiten, je nach Fahrzeugtyp oder Ladeleistung z.B. Wallboxen oder Steckdosen erfolgen.

Evtl. braucht es ein spezielles Ladekabel. Öffentliche Ladestationen gibt es z.B. an Tankstellen, Parkplätzen, Restaurants, Hotels und anderen Orten. Die Ladezeiten für Elektrofahrzeuge variieren stark je nach Art der Ladeeinrichtung, Ladeleistung und Kapazität der Batterie.  

ELEKTROAUTO: VORTEILE FÜR DICH UND DIE UMWELT

Elektroautos bieten eine Reihe von Vorteilen, sowohl persönlicher Natur als auch für die Umwelt, insbesondere in praktischer Hinsicht. Im Folgenden versuchen wir, sie in wenigen Schritten zusammenzufassen.

1. Freier Zugang zu Zonen mit eingeschränktem Verkehr.
Da es sich um lokal emissionsfreie Fahrzeuge handelt, haben Elektroautos vielerorts freien Zugang zu städtischen Gebieten.

2. Geringere Kraftstoffkosten
Elektrisches Aufladen ist billiger als jeder andere Brennstoff.

3. Einfaches Fahren
Das E-Auto ist perfekt für die Stadt und hat eine sanfte Beschleunigung.

4. Komfort
Da Elektroautos fast geräuschlos sind, bieten sie eine entspannte Umgebung, die den Stress beim Fahren verringert.

5. Wartung
Die Mechanik von Elektrofahrzeuge, vom Motor selbst bis zum Getriebe, ist viel einfacher als die eines traditionellen Autos, weil es weniger Komponenten und weniger Flüssigkeiten gibt, die nachgefüllt werden müssen.  Dank des regenerativen Bremsens werden die Bremsen auch weniger stark beansprucht als bei konventionellen Fahrzeugen.

KOSTEN UND LADEZEITEN

Die Ladezeit der Batterien von Elektroautos variiert je nach Art der Batterie und der Art des Zugangs zum Stromnetz.

Eine der größten Herausforderungen für Autohersteller, die Elektrofahrzeuge entwickeln, ist die Erforschung und Entwicklung von Batterien, die Autonomie und schnelles Wiederaufladen ermöglichen. Die Batterien moderner E-Autos, meist Lithium-Akkus (Li), sind recht langlebig.

Die öffentliche Aufladung durch die Ladesäulen wird in Form eines Abonnements bezahlt, wobei die Fixkosten 25 Euro pro Monat betragen. Wenn man stattdessen lieber von zu Hause aus aufladen möchte, gibt es ein zusätzliches Ladekit für eine Mietgebühr ab 60 Euro pro Monat. Alternativ kann man das Auto über das heimische Stromnetz aufladen, und die Kosten werden über die Stromrechnung abgerechnet. Im Durchschnitt kostet eine eineinhalbstündige Ladung für ein Hybridauto einen Euro, mit der man 25 Kilometer zurücklegen kann. Eine komplette Ladung eines vollelektrischen Autos kostet 5 Euro, und dauert 8 Stunden.

LADUNG, WENN DU SIE BRAUCHST

Im Allgemeinen hängen die Ladezeiten von Elektroautos von ihrer Batteriekapazität ab, von der Ladeleistungleistung (KW) des Fahrzeugs und des Ladegerätes.

Die einfachste Art, ein Elektrofahrzeug aufzuladen, ist der direkte Anschluss an das normale Stromnetz; aber um schneller aufzuladen, muss der Besitzer eines E-Autos die Möglichkeit in Betracht ziehen, auf Wallbox und Ladesäulen zurückzugreifen.

Unter Wallbox versteht man ein Gerät, dass zu Hause oder am Arbeitsplatz installiert werden kann, um ein Auto schneller aufzuladen.

Schnellladesäulen hingegen befinden sich an strategischen Orten in der Stadt oder an Autobahnen; z.T. im Zentrum oder in der Nähe von Touristenattraktionen und Einkaufszentren. Sie haben sehr hohe Leistungswerte, die von 50 bis 150 kW reichen.

Für das Aufladen im Haushalt wird meist eine Wallbox verwendet. Das Aufladen von Elektrofahrzeugen in öffentlichen Bereichen kann mit Wechselstrom (Modus 2 und 3) oder Gleichstrom (Modus 4) erfolgen.

Es gibt keine vordefinierte und immer gleiche Zeit, um ein Elektroauto aufzuladen. Sie kann je nach kWh der Fahrzeugbatterie von einer halben Stunde bis zu 12 Stunden dauern und hängt auch von der Leistung der Ladestation und des Autoladegeräts ab. Die Ladezeit wird auch von der Außentemperatur und der Alterung der Batterie beeinflusst. Es ist auch möglich, dass die Aufladegeschwindigkeit nicht immer konstant ist: Sobald der Schwellenwert von 80% erreicht ist, kann es vorkommen, dass die Ladeleistung gesenkt wird.

DIE ZUKUNFT RÜCKT NÄHER

Die Zukunft von Fiat ist zunehmend elektrisch. Das Jahr 2020 wird der Wendepunkt für die FCA-Gruppe sein. Die Null-Emissions-Variante des italienischen Kleinwagens sollte Teil eines völlig neuen Projekts sein, das auch die neue Generation des Pandas einschließen sollte.

Beim neuen Fiat 500e handelt es sich um ein völlig neues Modell, das nur noch mit Batterie betrieben wird und auf traditionelle Benzin- und Dieselmotoren verzichten wird. Der elektrische Fiat 500 wird im Turiner Werk in Mirafiori produziert und wird mit Batterien bestückt, die mit Samsung entwickelt wurden.

DER NEUE FIAT 500 "LA PRIMA"

Der neue, demnächst erscheinende Fiat 500 “la Prima“ wird auf einer völlig neuen Plattform gebaut, die für das kommende Jahrzehnt ausgelegt ist. Er wird eine wettbewerbsfähige Reichweite und eine überraschende Autonomie aufweisen.

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