Elektroautos

Auf dem Weg zum Elektroauto

Immer mehr Länder glauben an die Vorteile von Elektroautos und bieten gezielte Anreizprogramme zur Förderung des Kaufs.
Das Elektroauto ist ganz einfach ein Fahrzeug, das anstelle von Benzin oder anderen Kraftstoffen Elektrizität nutzt, die über entsprechende Ladestationen bezogen wird. Die Abkürzung BEV steht für Battery Electric Vehicle und wird zur Bezeichnung von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen verwendet. Dabei kann die Energie für das Aufladen der Batterien über öffentlich zugängliche Ladesäulen oder private Lademöglichkeiten, je nach Fahrzeugtyp oder Ladeleistung, z. B. Wallboxen oder Steckdosen, erfolgen. Evtl. braucht es ein spezielles Ladekabel. Öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge gibt es z. B. an Tankstellen, Parkplätzen, Restaurants, Hotels und anderen Orten.

Die Ladezeiten für Elektrofahrzeuge variieren stark je nach Art der Ladeeinrichtung, Ladeleistung und Kapazität der Batterie.

Kosten und Ladezeiten

Die Ladezeit der Batterien von Elektroautos variiert je nach Art der Batterie und der Art des Zugangs zum Stromnetz. Eine der größten Herausforderungen für Autohersteller, die Elektrofahrzeuge entwickeln, ist die Erforschung und Entwicklung von Batterien, die Reichweite und schnelles Wiederaufladen ermöglichen. 

Es gibt verschiedene Lademöglichkeiten an öffentlichen Stationen, die je nach Bedarf genutzt werden können. Die Kosten für die Aufladung können entweder über ein Monatsabonnement bezahlt werden, womit das Aufladen bis zu einer bestimmten Energiemenge pro Monat möglich ist. Alternativ kann eine Gebühr pro Nutzung bezahlt werden, die in der Regel höher ist als die kWh-Kosten eines Abonnements. Je nach Betreiber oder e-Mobility Service Provider (e-MSP) können zusätzliche Sitzungsgebühren anfallen. Das Auto kann zu Hause über eine Wallbox oder durch Anschluss des Ladekabels an eine Steckdose aufgeladen werden. Die Kosten für das Aufladen zu Hause variieren je nach Strombedarf und Energieversorger. Auf Wunsch kann ein zusätzliches Backend oder Zähler installiert werden, um die Kosten für die Ladeenergie separat abzurechnen.

Im Allgemeinen hängen die Ladezeiten von Elektroautos von ihrer Batteriekapazität ab, von der Ladeleistung (KW) des Fahrzeugs und des Ladegerätes.

Eine einfache Art, ein Elektrofahrzeug aufzuladen, ist der direkte Anschluss an das normale Stromnetz durch eine Haushaltssteckdose. Um schneller aufzuladen, kann der Besitzer eines E-Autos eine Wallbox kaufen oder öffentliche Ladesäulen nutzen. Unter Wallbox versteht man ein Gerät, dass zu Hause oder am Arbeitsplatz installiert werden kann, um ein Elektroauto aufzuladen. Schnellladesäulen hingegen befinden sich an strategischen Orten in der Stadt oder an Autobahnen; z. T. im Zentrum oder in der Nähe von Touristenattraktionen und Einkaufszentren. Sie haben höhere Leistungswerte, die von 50 bis 350 kW reichen. Das Aufladen von Elektrofahrzeugen in öffentlichen Bereichen kann mit Wechselstrom (Modus 2 und 3) oder Gleichstrom (Modus 4) erfolgen. Es gibt keine vordefinierte und immer gleiche Zeit, um ein E-Auto aufzuladen.
Sie kann je nach kWh der Fahrzeugbatterie variieren und hängt von der Leistung der Ladestation und des Autoladegeräts ab. Die Ladezeit wird auch von der Außentemperatur und der Alterung der Batterie beeinflusst. Die Aufladegeschwindigkeit ist im Laufe der Zeit möglicherweise nicht immer konstant, da die Ladeleistung nach Erreichen eines Ladezustands von etwa 80 % sinken kann.